Agility:

Ansprechpartner: Katrin Treu, Tel. 0173-5807343; Kontakt

Agility ist als Hundesport bereits Ende der 70er Jahre in England entstanden und bedeutet übersetzt „Behändigkeit, Gewandtheit“.

Gestartet wird in 3 Größenklassen Small (S) (kleiner als 35 cm), Medium (M) (von 35 cm bis 43 cm) und Large (L) (ab 43 cm) sowie in 3 Leistungsklassen A1, A2 und A3 wobei A3 die höchste Klasse ist.

Im Turnier besteht ein kompletter Agilityparcours aus 12 bis 20 Hindernissen. Im Training ist der Parcours entsprechend kürzer. Der Parcours ist für den Hund jedes Mal neu und unbekannt, ein Parcours wird nie zweimal aufgebaut. Der Hund wird auf dem Parcours ohne Leine und Halsband nur mit akustischen Signalen und der Körpersprache des Hundeführers bewegt. Der Hund darf im Parcours nicht angefasst werden.

Ziel dieses Hundesports ist es, den vorgegebenen Weg ohne Fehler in der schnellsten Zeit zu bewältigen.


Bei diesem Sport unterscheiden wir 4 Arten von Hindernissen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden: Sprunghindernisse (Hürden und Reifen), Kontaktzonenhindernisse   (A-Wand, Laufsteg und Wippe), Slalom und Tunnel. Die Hindernisse dürfen immer nur von einer vorgegebenen Seite abgearbeitet werden. Der vorgegebene Weg gilt auch nur für den Hund, der Hundeführer darf die Geräte nicht überspringen und/oder berühren.

  1. Sprunghindernisse: Hier ist das Ziel, die aufgelegte Stange nicht abzuwerfen.

  2. Kontaktzonenhindernisse: Diese Hindernisse haben jeweils am Auf- und Abgang eine farblich markierte Zone. Diese Zonen müssen vom Hund beim Überqueren des Hindernisses beide berührt werden.

  3. Slalom: Der Slalom besteht normalerweise aus 12 Stangen und die erste Stange des Slaloms muss an der linken Seite des Hundes sein. Danach müssen die Stangen im Wechsel jeweils rechts und links vom Hund sein. Auch dieses Gerät muss vom Hund selbständig abgearbeitet werden.

  4. Tunnel: Hier unterscheiden wir den Stofftunnel, der nach einem festen Eingang aus einer angehängten Stoffbahn besteht, die der Hund mit dem Durchlaufen selbst anheben muss und dem festen Tunnel, der aber durch seine Flexibilität in Bögen verlaufen kann.


Agility fördert in hohem Maße das Verständnis zwischen Hund und Hundeführer, weil beide lernen müssen, die Körpersprache des anderen zu verstehen. Durch dieses Miteinander und die Schnelligkeit des Sportes haben sowohl der Hund als auch der Hundeführer immer viel Spaß.